Vor mehr als 30 Jahren wurde der griechische Frachter SS Stavronikita vor Barbados in der Karibik versenkt.
Das Meer hat aus dem Schiff einen Lebensraum erschaffen, auf dem sich über die Jahrzehnte eine maritime Artenvielfalt aus Korallen, Schwämmen und Muscheln angesiedelt hat.
Aus dieser Üppigkeit hat Andreas Franke mit im Studio inszenierten Fotografien Collagen erschaffen, die eine der dekadentesten Epochen unserer Geschichte mimen: das Rokoko.
Adrette Damen, die in 25 Metern Tiefe zwischen Fischwärmen und Korallenkolonien ihr ausschweifendes Leben genießen, lassen die Bilder zu Werken werden, die in ihrer exzentrischen Darstellung eine außergewöhnliche Unterwasserwelt konstruieren.

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Jedes Bild ist eine Symbiose aus Unterwasserfotografien des versunkenen Schiffes und Aufnahmen aus dem Studio, die Menschen früherer Zeiten in alltäglichen Szenen darstellt.
Die bearbeiteten Fotos werden schließlich mit Plexiglas verklebt und über den Zeitraum von drei Monaten auf dem Schiffswrack in 25 Metern Tiefe ausgestellt.
Dadurch entwickelt sich auf den Bildern eine einzigartige Patina, die das Meer ganz von selbst erschaffen hat und die Werke dadurch lebendig werden lässt.

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