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Jede Minute landet eine ganze LKW-Ladung Plastik im Meer

Zwischen den Jahren 1950 und 2015 wurden weltweit 8,3 MILLIARDEN TONNEN PLASTIK produziert. Das entspricht mehr als einer Tonne pro Mensch, der heute auf der Erde lebt. Jedes Jahr landen etwa zehn Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren, allein aus Europa mehr als 500 000 Tonnen davon.
Dramatische Bilder von Meeresschildkröten, die von Plastikschnüren erdrosselt werden oder Fischmägen voller Plastiktüten haben sich bereits durch die Medien in unseren Köpfen verankert.
Wir zerstören unsere Ozeane und deren Lebewesen und vergessen dabei, dass wir so nicht nur ihren, sondern auch unseren Lebensraum gefährden.

“Durch meine Reisen um die Welt hatte ich viele Möglichkeiten die Schönheit der Natur mit meiner Kamera festzuhalten.
Mein Zugang zur Natur drückt sich durch Momente, Gefühle und Eindrücke aus, denen ich durch meine Fotografien Ausdruck verschaffen will.
Durch meine Leidenschaft zu Tauchen bekam ich die Plastikverschmutzung unserer Meere in ihrer unmittelbarsten Form mit.” so Franke.

Die Idee

“Ich beschäftigte mich über längere Zeit mit schockierenden Bildern über die Verschmutzung der Meere, aber musste feststellen, dass sich Menschen an diese Art von Bilder gewöhnen und ihnen nach einiger Zeit keine Beachtung mehr schenken.
Als Vater will ich mir nicht vorstellen, dass meine Kinder die Meere, die ich in ihrer Vielseitigkeit und Schönheit so oft genießen durfte, so nicht mehr erleben können.
Aus dieser Überlegung heraus entwickelte ich meine Idee für das Projekt Plastic Ocean.

Schönheit, Harmonie und unsere Zukunft stehen in direkter Abhängigkeit zum Erhalt unsere Meere und brachten mich dazu, Frauen und Kinder, umringt von Plastikmüll zu fotografieren und einzelne Gegenstände solitär in Szene zu setzen.
Diesen sammelte ich innerhalb von wenigen Stunden an einem Strand bei Venedig.”

 

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Die Ausstellung

Um dem Projekt mehr Wirkung zu verleihen, wurden die fertigen Kunstwerke dort ausgestellt, wo das Problem am größten ist: im Meer selbst.

In einer Unterwasserausstellung auf dem Wrack der USS Vandenberg, einem künstlichen Riff vor der Küste von Key West in Florida, wurden die Bilder für drei Monate in 30 Metern Tiefe ausgestellt und von tausenden Tauchern besucht.

Nachdem die Werke wieder an die Oberfläche geholt wurden, konnte man eine einzigartige Patina bewundern, die sich während der Zeit unter Wasser aus Algen und Mikroorganismen auf der Plexiglasbeschichtung der Fotografien gebildet hatte.

“Auch wenn die Lösung von globalen Problemen, wie der Verschmutzung der Weltmeere, so unerreichbar scheinen, möchte ich mit dieser Serie vermitteln, dass jeder von uns etwas zum Schutz der Meere beitragen kann.
Wir müssen über Alternativen nachdenken und dürfen nicht vergessen, dass auch ein kleiner Schritt Großes bewirken kann.” so Andreas Franke.

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